Medienmitteilung zum Verzicht an der Mitwirkung der SVP in der Schulraumplanungskommission
1. April 2025 – Schule ohne Mitwirkung 2x NEIN – und jetzt das…
Die Mitte Wohlen ist enttäuscht über den Entscheid der SVP, nicht in der Schulraumkommission mitzuwirken. Wir empfinden diese Haltung als Affront gegenüber den anderen Parteien, dem Gemeinderat und auch dem Volk. Der ganze Wahlkampf der SVP gegen die Schulraumstrategie beruhte auf der Forderung nach «Mitwirkung».
Nach dem Nein an der Urne gab es ein Treffen am «runden Tisch» – alle haben sich eingebracht und konstruktiv nach Lösungen gesucht. Der Gemeinderat hat uns gehört und nun wie gefordert eine Schulraumplanungskommission ins Leben gerufen. Es ist uns unerklärlich, warum die SVP nach ihrem so dringenden Wunsch um «Mitwirkung» nun auf einmal darauf verzichtet. Diese Kommission ist der korrekte politische Weg, Ideen, Konzepte und Vorbehalte einzubringen und gemeinsam einen mehrheitsfähigen Kompromiss zu erarbeiten.
Man darf in dieser Thematik durchaus unterschiedlicher Meinung sein aber man kann sich nicht aus der Verantwortung ziehen, indem man sich nicht einbringt und am Ende womöglich noch dagegenstellt. Die Mitte wäre sehr interessiert an den offenbar so naheliegenden, einfachen und günstigen Lösungen der SVP. Wir würden gerne hören, wie sie den Vorschlag eines «copy paste Schulhauses» umsetzen kann oder wie sie den künftigen Bedarf an Schulraum auf ein Minimum reduziert. Wir bitten die SVP daher, die anstehende Arbeit nun aufzunehmen und sich tatkräftig in den Prozess einzubringen. Wenn nicht jetzt, wann bitte dann? Wir können es uns nicht leisten, noch mehr Zeit zu verlieren und noch mehr Kosten zu generieren. Es braucht jetzt ALLE mit vereinten Kräften, um Wohlen und seine Schule weiterzubringen.
Die Mitte Wohlen wird selbstverständlich eine Vertretung stellen und sich wie gewohnt lösungsorientiert einbringen. Wir danken dem Gemeinderat für die Einberufung dieser Schulraumplanungskommission. Das ist der korrekte politische Weg, um eine breit abgestützte Lösung zu finden, die schliesslich auch vom Volk akzeptiert wird. Wir von der Mitte haben den Fingerzeig verstanden und werden ein scharfes Auge auf die Kosten werfen. Wir werden uns anstrengen, für Wohlen das Beste zu erarbeiten. Wir werden unseren Teil der Verantwortung übernehmen – JETZT!